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    Jens

    Wir helfen helfen

    Von Jens, in News,

    Unter dem Motto „Wir helfen helfen“ zeigen die Kirchengemeinden der Region Kirchlinteln-Wittlohe gemeinsam mit der evangelischen Jugend und vielen Freiwilligen, dass es gerade in der Krise auch anders geht. Statt Ellenbogen und Egoismus rücken wir zusammen – zumindest geistig. Dort, wo Hilfe gebraucht wird, wird sie nun angeboten.
    Klar, wer zur Risikogruppe gehört, sollte den intensiven oder auch nur flüchtigen Kontakt zu anderen Menschen meiden. Aber wie funktioniert das in der Praxis. Manche Menschen haben halt niemanden, der sie unterstützt, der ihnen bei den nun für sie hochgradig gefährlichen, aber alltäglichen Aufgaben hilft. 
    So bieten nun Freiwillige ihre Hilfe z.B. zum Erledigen von Einkäufen an. Eine clevere Idee, denn heute weiß niemand, ob nicht jemand von den Menschen, die man beim Einkaufen trifft, nicht doch den Covid-19 Erreger in sich trägt. 
    Für den Kontakt zu den Freiwilligen, aber auch für die, die gerne helfen wollen, steht  unsere Regionaldiakonin Karin Küssner gerne zur Verfügung:
    Telefon:    04236 - 94 132
    E-Mail:      karin.kuessner@evlka.de
    Und auch die Auszubildenden des Verpackungsmaschinen-Herstellers EMKON aus Kirchlinteln bieten Nachbarschaftshilfe an. 
    Telefon:    04236 – 9436-236
    E-Mail:      nachbarschaftshilfe@emkon-system.de
    Wir sagen allen Helfern „Danke“ für ihren Einsatz.

    Jens

    Einbruchdiebstahl mitten im Dorf

    Von Jens, in News,

    Im Moment schein man nicht wirklich sicher zu sein. Draußen Corona und drinnen: ein Einbruch. Bisher unbekannte Täter brachen mit roher Gewalt in der Nacht von Donnerstag, 20.00 h, auf Freitag, 06.00 h die Tür zu einem Lagerraum an der Straße "Große Fuhren" auf. Als Beute fielen den Tätern insgesamt 6 Eimer Honig á 40 Liter in die Hände. Was die Täter mit 240 Litern Honig vorhaben, ist mir rätselhaft - wäre das zu Weihnachten geschehen, so hätte man noch an den Bau eines großen Lebkuchenhauses glauben können. Aber jetzt?
    Falls es Zeugen gibt, so wird gebeten, dass sie sich bei der Polizei Kirchlinteln (Tel. 04236/1480) oder der Polizei Verden (Tel. 04231/8060) wenden. Und letzteres dürfte wahrscheinlicher sein, da die Öffnungszeiten der Polizeistation in Kirchlinteln einfach nur schlecht sind.

    Jens
    Vieles ist in den letzten Wochen passiert. Was langsam begann, nahm rasant an Fahrt auf. Gestartet als virale Infektion, gewachsen zur medialen Pandemie, ist die Kaste der Landes- und Bundespolitiker nun im Krisenmodus angekommen. Wer laut ist, wird gehört – wer noch lauter ist, hat recht. Mich erinnert das ganze Gehabe ein wenig an das Verhalten unseres  vierjährigen Sohnes. Wenn die Argumente ausgehen, versucht er seine vermeintlich richtige Meinung mit Lautstärke durchzusetzen. Viel mehr können unsere Politiker scheinbar auch nicht. Man lässt die Muskeln spielen, man überbietet sich gegenseitig mit wenig durchdachten Forderungen. So wie die, dass die meisten Geschäfte geschlossen werden müssen, Friseure aber weiterhin geöffnet haben. Verstanden hatte ich das nie, aber jetzt hat es sich ohnehin erledigt.
    Politiker reagieren, sie agieren leider nicht. Sie handeln immer erst, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Wie stark sich die Infektion ausbreitet, war bereits seit längerer Zeit in Italien zu sehen – unabhängig davon, dass dort die Statistik anders geführt wird und deshalb so brutal aussieht. Aber die Zahl der Infektionen und der Sterbefälle steigt auch in der italienischen Statistik rasant. Und während die Italiener bereits Sperrzonen einrichteten, erzählten uns unsere Politiker, dass wir nicht mit größeren Einschnitten zu rechnen hätten, dass alles fast so bleibe, wie bisher. Irgendwie empfinde ich es anders.
    Ich denke, dass wir ein Recht auf Wahrheit haben. Wenn die Politiker schon nicht in der Lage sind, rechtzeitig und vorausschauend zu Handeln, dann sollten sie uns doch bitte sagen, was genau uns erwartet.
    Vor diesem Hintergrund bin ich all denen dankbar, die besonnen und ruhig reagieren – so wie die St.-Jakobi-Kirchengemeinde Wittlohe, die statt Trommelgetöse lieber Glocken läuten lässt, die statt unüberlegter Hiobsbotschaften lieber ein Mutmacherplakat erstellt. Daher: Danke Pastor Wilhelm Timme, danke KG-Team.

    Jens
    Seit Sonntag, dem 22.03.2020 läuten sie jeden Abend um 18:00 h für 7 Minuten: die Glocken der Hohener Kapelle machen uns Mut. Sie geben uns ein Zeichen, dass wir nicht alleine sind, dass unsere Gemeinschaft für jeden Einzelnen da ist. Auch in der Krise und insbesondere jetzt.
    Die St.-Jakobi-Kirchengemeinde Wittlohe hat uns ein schönes Mutmacherplakat erstellt. Vieles ist nicht mehr möglich – aber Träume, Gemeinsamkeit auch über das Virus hinweg, Glauben und vieles mehr leben weiter in uns und in der Gemeinde. Das Plakat könnt Ihr Euch hier herunterladen. Hängt Euch das Plakat auf. Es macht Mut darauf zu schauen.
    Mutmachplakat-St.-Jakobi.pdf

    Sonja Butz-Georg
    Anders als heute in der Verdener Aller Zeitung angekündigt, feiert die Jakobi-Gemeinde am morgigen Sonntag keinen Abendgottesdienst. Die Lage rund um das Coronavirus hat eine große Dynamik entwickelt. Wir bitten um Verständnis für die Absage - wir wollen auch unsere Gemeinschaft, in der viele zu den Risikogruppen gehören, schützen. Bitte gerne teilen und weitersagen! Über die Veranstaltungen in den nächsten Wochen entscheidet der Kirchenvorstand zeitnah. "Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." Mit diesen Worten aus dem Neuen Testamen, an die der Landesbischof Meister zur aktuellen Situation erinnert, wünscht der Kirchenvorstand ein gesegnetes Wochenende.

    Sofia
    Ihr habt sicherlich schon alle mitbekommen, dass alle Schulen und Kindertagesstätten ab Montag im ganzen Land schließen, so dass die Betreuung aller Kinder zu Hause gewährleistet werden muss. Die nächsten 5 Wochen (vorerst bis zum 18. April) werden aber nicht wie verlängerte Ferien für Kinder aussehen. Denn auch alle von Kindern beliebte Einrichtungen, die normalerweise sich auf die Kinder in den Ferien einstellen, diesmal allesamt auch schließen.
    In diesen erzwungenen "Ferien" sind unter anderem:
    Verwell Schwimmbad Stadtbibliothek Verden TSV Lohberg Museen und Theater Alle Ferienangebote für Kinder usw. geschlossen. Die Veranstaltungen wie Osterfeuer am Lohberg sind auch abgesagt worden. Das bedeutet, dass die Kinder in Hohenaverbergen tatsächlich erstmal zu Hause bleiben. Und bei gutem Wetter sicherlich auch mangels Alternativen viel draußen zu jeder Tageszeit gehäuft zu finden sein werden.
    Daher gilt: Achtung Kinder! Besonders die Spielstraßen sind in erste Linie für die Kinder da. Lieber Autofahrer, bitte Rücksicht nehmen!

    Jens
    Mit Ihren Spenden während der Weihnachtskonzerte 2018 und 2019 sowie einem Zuschuss der Gemeinde Kirchlinteln konnte ein Digitalpiano Casio AP-700 für unsere Kapelle in dieser Woche beschafft werden.
    Allen Spendern vielen Dank für Ihre Unterstützung!
    Ihre Ortsvorsteherin
    Birgit Söhn
                                                                                                                                                  Hohenaverbergen, den 19.02.2020

    Jens

    Achtung Kröten

    Von Jens, in News,

    Hierbei geht es nicht um unser Geld, unsere "Kröten", sondern tatsächlich um die Amphibien. Sobald der Winter seinen Rückzug antritt und die wärmeren Tage kommen, verlassen Frösche und  Kröten ihren sicheren Unterschlupf und treten die Reise zu ihren Laichgewässern an. Dabei legen sie unter Umständen sogar mehrere Kilometer Entfernung zurück. Dass dabei die eine oder andere Straße zu überqueren ist, leuchtet ein. Und hier lauert die Gefahr nicht nur für die Amphibien, die auf stark befahrenen Straßen kaum eine Möglichkeit finden unverletzt die Straße zu überqueren, sondern auch für die Autofahrer, die auf einer Schmierschicht aus vielen überfahrenen Kröten ebenfalls eine unheimliche Begegnung, allerdings dann meistens mit einem Baum, erleben können. 
    Um dem entgegenzuwirken, stellt der Kreis Verden, teilweise gemeinsam mit Naturschutzverbänden,  Krötensperren auf. Die nächste befindet sich direkt hinter dem Ortsausgang Richtung Kirchboitzen auf einer geschätzten Länge von mindestens 500 m. Die Kröten und Frösche, die versuchen an der Sperre vorbeizukommen, fallen dabei in eingegrabene Eimer, aus denen Freiwillige sie in den frühen Morgenstunden befreien, dabei ggf. weitere einsammeln und sie sicher auf die andere Straßenseite bringen, so dass sie ihre Laichgewässer erreichen können. [Anm. des Schreiberlings: Handelt es sich bei den Freiwilligen eigentlich auch um Aktivisten? Denn diese Naturschützer handeln tatsächlich, anstatt nur auf einer Demo mitzulaufen. Auf Demos mitlaufende (sind die denn auch Mitläufer?) Aktivisten nannte sich vor einigen Jahren noch "Demonstranten". Aber zugegeben: Aktivist klingt einfach aktiver. Sorry, das war nur ein kurzer gedanklicher Abstecher.] Und auch wegen der zahlreichen Naturschützer, die die Amphibien vor dem Überfahren retten, sollten wir außerordentlich vorsichtig fahren, wenn wir das Hinweisschild "Kröten" sehen oder die grünen Schutzzäune am Straßenrand bemerken. Es ist ein wichtiger, aber wegen Autos mit nicht angepasster Geschwindigkeit, auch gefährlicher Dienst an Natur und Umwelt. Respekt vor diesen Leuten!
    Kröten beginnen ihre Wanderung, wenn die Außentemperatur 10 °C beträgt. Sie wachen dann aus ihrer Winterstarre auf und begeben sich auf den Weg. Fällt die Temperatur wieder unter 10 °C, so verfallen sie wieder in eine Winterstarre. So kann es dann auch passieren, dass wir die Frösche und Kröten an manchen Tagen im beginnenden Frühjahr hören, dann wieder nicht und auf einmal scheinen sie wieder da zu sein. Da sie kein Nest zum Überwintern benötigen, suchen sie sich eine kleine Felsspalte, einen netten Komposthaufen oder einen anderen vor Frost schützenden Platz, machen sich klein und warten wieder auf höhere Temperaturen.
    Von daher nochmal die Bitte: Fahrt zu Eurer Sicherheit, für das Leben der Kröten und mit Respekt vor den vielen Freiwilligen vorsichtig, wenn ihr an den besagten Stellen vorbeikommt.

    Jens
    700 Jahre Hohenaverbergen
    Während einer Ortschaftversammlung wurde abgefragt, ob das Dorf im Jahr 2020 sein 700-jähriges Jubiläum überhaupt feiern wolle und wer sich bei der Organisation eines Festes aktiv einbringen möchte.. Die Resonanz war groß und Ende 2017 bildete sich die Arbeitsgruppe „2020 - 700 Jahre Hohen“ bestehend aus Hohener Bürgerinnen und Bürgern, Mitgliedern der Dorfgemeinschaft Hohenaverbergen, des Schützenvereines, der Ortsfeuerwehr, der Dorfjugend und der Ortsvorsteherin Birgit Söhn.
    Nach diversen Treffen in den vergangenen 2 Jahren wurden nun die Termine 30. April sowie der  2. und  3. Mai für die Jubiläumsfeierlichkeiten festgelegt. Die Detailplanung folgte und ein Festprogramm rund um und auf dem Dorfplatz wurde erarbeitet. Los ging es aber bereits in 2019 mit einer Fotoaktion für den  Hohener Jubiläumskalender 2020, der noch im Dezember herausgebracht und komplett verkauft wurde. Im Rahmen der Ortschaftversammlung zur Vorstellung des geplanten Festablaufes sollen noch ein paar helfende Hände für diverse kleinere Aufgaben gewonnen werden. Die Orga-Gruppe freut sich auf viele Hohener Bürgerinnen und Bürger, die dieses besondere Jubiläum ihres Heimatortes gemeinsam feiern wollen.  Gäste sind bei allen Veranstaltungen herzlich willkommen.
    Dorfplatz und Geschichte
    Das Dorf Hohenaverbergen ging vermutlich aus einer germanischen Ansiedlung hervor. Die archäologischen Funde menschlichen Lebens an diesem Ort und seiner Umgebung sind älter als die geschriebene Geschichte der Gemeinde. Urkundlich erwähnt wurde Hohenaverbergen erstmals um 1320 in einem Güterverzeichnis der Verdener Bischöfe.
    Im Jahr 1600 gab es 21 Höfe in Hohenaverbergen, was sich aber während des 30-jährigen Krieges, als der Ort unter schwedischer Herrschaft gelangte, auf 17 Hofstellen reduzierte. 1719 durch den Verkauf der schwedischen Besitzungen kam der Ort unter die kurfürstliche Herrschaft von Hannover. Durch die Annektierung Hannovers von Preußen wurde Hohenaverbergen ein preußisches Dorf im Norddeutschen Bund und ging 1871 in das neugegründete Deutsche Kaiserreich ein.
    Im Lauf des 19. Jahrhunderts wurde unter der hannoverschen Regierung eine umfassende Agrarreform vollzogen. Mit der Flurbereinigung und  der Ablösung jahrhundertealter Besitzrechte  wurden die Voraussetzungen  für eine markt- und leistungsorientierte Landwirtschaft  geschaffen. Die Höfe gingen in das Eigentum der Bauern über. Bis zum 1. Weltkrieg verlief das ländliche Leben in ruhigen Bahnen.
    Die Kriegs- und Nachkriegsjahre waren von Ausnahmesituationen geprägt: Kriegszwangswirtschaft, Räterepublik, Übergang von Monarchie zur Weimarer Republik, Versailler Vertrag, Inflation und Weltwirtschaftskrise. Tiefgreifende politische, wirtschaftliche und soziale Erschütterungen leiteten die politische Wende ein und förderten den Aufstieg  der Nationalsoziallisten. Unter der Nationalsozialistischen Regierung gehörte Hohenaverbergen dem Gau Osthannover an. Der 2. Weltkrieg hinterließ mit Tod und Zerstörung, auch im Dorf, einen tiefen Eindruck auf die Bewohner  von Hohenaverbergen. Nach Kriegsende stand der Ort unter Britischer Besatzung.
    Das Dorf wandelte sich: Die Einwohnerzahl verdoppelte sich mit dem Zustrom von Flüchtlingen. Neben die alten und wiederaufgebauten Höfe traten die Häuser von Neusiedlern. Durch die Rationalisierung der Landwirtschaft setzte ein Strukturwandel  ein, der zu einer Verlagerung von Arbeitsplätzen in Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe im Verdener und Bremer Raum führte.
    Hohenaverbergen ist ein altes Bauerndorf auf der Geest über dem Allertal geprägt in westlicher Richtung durch eine sanfte hügelige und waldreiche Landschaft und bis zur Gebietsreform im Jahr 1972 war der Ort eine selbständige Gemeinde. Heute gehört die Ortschaft zusammen mit 16 weiteren Dörfern zur Gemeinde Kirchlinteln im Landkreis Verden des Landes Niedersachsen. Der bäuerliche Charakter von Hohenaverbergen ist in den letzten 5 Jahrzehnten verlorengegangen, denn nur noch zwei Vollerwerbs-Landwirtschaftsbetriebe sind heute noch zu finden. Das Dorf wurde ein attraktiver Zuzugsort für viele Neubürger aus der näheren Umgebung.
    Festablauf
    30. April 2020
    18.00 Uhr Gedenkstein Enthüllung  begleitet vom Bläsercorps der Jägerschaft  des Landkreises Verden e.V.  -  anschließend Beisammensein mit Grillbüfett im Gasthaus „Zum Drommelbeck“.
    02. Mai 2020
    08.00 -13.00 Uhr Flohmarkt
    ca. 13.30 Uhr Einweihung "Milchkannenweg“
    ab 14.30 Uhr Kaffeetafel mit Torte und Butterkuchen aus dem Hohener Backhaus
    17.00 Uhr Aufstellen des Hohener Maibaumes mit Anbringen der Fahnen-Straßenbänder
    17.45 - 20.00 Uhr Dämmerschoppen im Festzelt
    21.00 Uhr Festparty mit DJ
    03. Mai 2020
    10.00 Uhr Gottesdienst im Festzelt mit Pastor Timme
    11.15 Uhr Frühschoppen mit der Blaskapelle TSV Daverden
    ab 13.00 Uhr Mittagessen aus dem Suppentopf
    ab 14.30 Uhr Kaffeetafel mit Torte und Butterkuchen aus dem Hohener Backhaus
    ca. 17.00 Uhr Ausklang mit dem Bläsercorps der Jägerschaft  des Landkreises Verden e.V.

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